Die Heizvariante ist individuell auf den eigenen Bedarf anwendbar, der Verbrauch richtet sich nach dem eigenen Heizverhalten und wird entsprechend abgerechnet und in den vergangenen Jahren sind eine Vielzahl an Technologien entstanden, die das Heizen mit Heizöl noch attraktiver machen.

Was Heizöl eigentlich ist

Unter dem Begriff Heizöl ist ein flüssiger Brennstoff zu verstehen, der aus dem natürlichen Rohstoff Erdöl hergestellt wird. Erdöl ist ein Bodenvorkommen, das bereits vor einigen Millionen Jahren durch die natürliche Zersetzung tierischer und pflanzlicher Organismen in den damals noch waldreichen Gegenden der Erde entstanden ist.

Heute sind die weltweiten Vorkommen an Erdöl begrenzt, weshalb ein sparsamer Umgang mit der Naturressource immer wichtiger wird. Dank neuer, innovativer Technologien sind heute moderne Techniken des Heizens mit Heizöl gang und gäbe. Es lassen sich dabei ebenfalls verschiedene Zusammensetzungen des Heizöls wählen und damit die Auswahl an Heizvarianten weiter steigern.

Heizöl in verschiedenen Varianten

Das Schöne am Heizöl ist, dass es sich, in Abhängigkeit von den gegebenen Voraussetzungen in Heizungskeller und Haus, den persönlichen Präferenzen entsprechend anpassen lässt. Dabei besteht heute die Wahl zwischen einem DIN-genormten Heizöl sowie anderen Heizölsorten.

Die verschiedenen Heizölsorten in einem kurzen Überblick

  • Bei schwefelarmem Heizöl handelt es sich um eine Ölsorte, die vor allem für moderne Öl-Brennwertkessel konzipiert wurde. Schwefelarmes Heizöl ist in der Lage, besonders sauber und fast ohne irgendwelche Rückstände zu verbrennen. Dazu kommt ein ausgesprochen geringer Wartungsaufwand von Brenner und Kessel.
  • Heizöl mit Bioanteil ist ebenfalls schwefelarm. Bei dieser Heizölsorte werden dem Heizöl Bestandteile nachwachsender Rohstoffe wie Sonnenblumen und Raps oder auch Biomasse zugemischt. Das Besondere am Heizöl mit Bioanteil ist, dass Sie dieses ohne weiteres für jede handelsübliche Heizung einsetzen können.
  • Bei reinem Bio-Heizöl handelt es sich dagegen um 100 Prozent reine Biomasse, welche damit auch emissionsfrei ist. Reines Bio-Heizöl ist allerdings ausgesprochen säurehaltig, weshalb es für Brennwertkessel und Blockheizkraftwerke verwendet werden darf, jedoch nicht für konventionelle Heizanlagen.

Die Anwendung von Heizöl als Heizmittel

Für die Anwendung und den Einsatz des Heizöls ist es wichtig zu wissen, welche Komponenten dafür notwendig sind. Die Heizungsanlage besteht aus dem Heizkessel mit Brenner, der Umwälzpumpe sowie dem Öltank. Für eine moderne Ölheizung ist ein Platzbedarf von ungefähr einem Quadratmeter Raum notwendig. Den zur Verfügung stehenden Platz teilen sich Brenner, Regler und Kessel. Für den ebenfalls notwendigen Öltank rechnen Sie mit weiteren drei oder vier Quadratmetern Fläche. Ausgesprochen platzsparend sind in diesem Zusammenhang Bodentanks.