Täglich passiert es zigfach: Autofahrer betanken ihre Fahrzeuge mit Kraftstoff. Manche sogar mehrfach täglich. Das ist soweit nichts Ungewöhnliches. Benzin und Diesel sind die Klassiker. Zumindest heute noch. Alternative Energiespeicher wie Strom, Wasserstoff und Gas spielen eine immer größer werdende Rolle. Auch bei Nordoel!

Manchmal hat man den Eindruck, dass die Menschen dabei regelrecht gedankenverloren sind. Sie können froh sein, wenn sie den richtigen Kraftstoff in den Wagen getankt haben. Denn auch hieran scheitern jährlich einige Tankstellenbesucher. Die Folgen sind nicht nur peinlich, sondern vor allen Dingen kostspielig: Es droht ein Motorschaden, den normalerweise auch die Versicherungen nicht übernehmen können. Ebenfalls ist es keine Seltenheit, dass die Geldbörse oder das grade frisch gekaufte Getränk auf dem Fahrzeugdach vergessen werden.

Es lohnt sich aber auch ansonsten, auf das eine oder andere Detail an der Tankstelle zu achten.

Hierzulande gibt es rund 15.000 Tankstellen. Damit ist sichergestellt, dass man nur bei extrem unvorausschauender Planung auf dem Trockenen sitzt und sich den Kanister unter den Arm klemmen muss. Diesen dann händisch zur nächsten Station zu tragen, um ihn mit Benzin oder Diesel aufzufüllen, ist wahrlich kein Vergnügen.

Nicht jedem ist schon einmal aufgefallen, dass sich zum Beispiel die Zapfpistolen für Benzin und Diesel voneinander unterscheiden. Bei der Benzin Variante finden aufmerksame Autofahrer gleich zwei Rohre. Eines liegt innen, und das andere außen. Es fließt tatsächlich nur durch das innere Rohr Benzin. Das Äußere wird für das Zurücksaugen der entstehenden Dämpfe verwendet. Benzolausdünstungen werden so zurück in den Auffangbehälter gepumpt. Dieses System wird bereits seit dem Jahr 1992 verpflichtend eingesetzt um die Kunden vor gesundheitlichen Gefahren oder Unfällen zu schützen.

Und das kleine Minirohr vorne, direkt im Tankrohr? Wozu ist das eigentlich gut? Tatsächlich soll es verhindern, dass bei einem vollen Tank der Behälter des Fahrzeugs überläuft und so Kraftstoff überfließt. Dank einer speziellen Abschalt Automatik kann die Tankanlage automatisch gestoppt werden. Wenn noch Benzin oder Diesel in den Tank passt, zirkuliert Luft durch die kleine Öffnung. Ist das Fahrzeug komplett voll, zieht das Loch statt Luft den Kraftstoff an und sorgt dadurch für die Abschaltung.

Es bleibt spannend, wie Nordoel und andere Marken sich zukünftig auf die Bedürfnisse an Tankanlagen und deren Benutzung anpassen. Mit neuen Energieträgern und neuen Fahrzeugkonzepten müssen auch die Tankstellen ihre Technik anpassen um die Sicherheit und den Komfort beim Tanken zu gewährleisten. Ob den Autofahrern die dazugehörigen Details im Alltag auffallen, bleibt natürlich weiterhin fraglich.